Neuigkeiten

Mit dem Pflegestärkungsgesetz II wurde die Pflegeversicherung als fünfte Säule unseres Sozialversicherungssystems neu aufgestellt (siehe dazu auch hier). Bis zum 31.12.2016 anerkannte Pflegestufen werden automatisch in die neuen Pflegegrade 2 bis 5 überführt, ohne dass es zunächst einer neuen Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bedarf. Durch den neuen Pflegegrad 1 werden zukünftig mehr Versicherte, die bisher keinen Anspruch auf Pflegestufe I hatten, auf Leistungen aus der Pflegeversicherung hoffen können. Es gibt jedoch auch Personengruppen, die mit Nachteilen rechnen müssen (siehe dazu auch hier).

Elternunterhalt: Auswirkungen des Pflegestärkungsgesetzes II auf das Unterhaltsrecht

Im Rahmen des monatlichen Leistungsbudgets können grundsätzlich viele Versicherte durch die Umstellung auf höhere Zahlungen durch die Pflegeversicherung hoffen. Dies gilt jedoch nicht für Personen, die sich nach dem 01.01.2017 in vollstationäre Pflege begeben (müssen) und derzeit über eine Pflegestufe I oder II ohne eingeschränkte Alltagskompetenz (zukünftig Pflegegrad 2 bzw. 3) verfügen. Diese werden im Vergleich zum bis zum 31.12.2016 geltenden Recht mit finanziellen Einschnitten von bis zu 28 Prozent zu rechnen haben. Probleme lauern hier insbesondere für Angehörige von Versicherten, die im Wege des Elternunterhalts herangezogen werden können, wenn das Einkommen des Angehörigen nicht mehr ausreicht, um den Eigenanteil für die vollstationäre Pflege abzudecken. Wer sich bis...

Mehr Platz für Sie und Ihre Anliegen!

Umzug in neue Räume am 01. und 02.07.2016

Liebe Mandatinnen und Mandanten! Heute (01.07.2016) und morgen (02.07.2016) ziehen wir mit unserer Kanzlei vom Zingel 20 in die Osterstraße 41-44 (Ostertorpassage) - ein Gebäude weiter. In dieser Zeit werden wir eventuell nicht immer wie üblich sofort auf E-Mails, Rückrufbitten und ähnliches reagieren können. Ab Montag, den 04.07.2016, finden Sie uns dann in der 2. Etage der Ostertorpassage, Osterstraße 41-44, 31143 Hildesheim in alter Frische und mit mehr Platz für uns und Ihre Anliegen! Etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Am 13. November 2015 hat der Deutsche Bundestag das zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) beschlossen, welches am 01. Januar 2016 in Kraft getreten ist. Zum 01. Januar 2017 wird dann ein neues Begutachtungsverfahren und die Umstellung von Pflegestufen zu Pflegegraden wirksam.

Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff – Auswirkungen in der Praxis

Ziel ist eine bessere Berücksichtigung der individuellen Situation von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen sowie ein Abbau von Unterschieden im Umgang mit körperlichen und geistigen Einschränkungen. Überleitung der Pflegestufen auf Pflegegrade Ab 2017 sollen fünf Pflegegrade die bisherigen Pflegestufen ersetzen. Aber wie gestaltet sich der Übergang von „alt“ zu „neu“, also die Überleitung der Pflegestufen in Pflegegrade? Wer vor 2017 in einer Pflegestufe ist, wird ohne erneute Antragstellung oder Begutachtung einem Pflegegrad zugeordnet. Eine Benachteiligung für Pflegebedürftige, welche bereits Leistungen beziehen, soll ausgeschlossen werden. Hierfür sind folgende Regelungen geplant: Bisherige Pflegestufe Neuer Pflegegrad Pflegestufe „0“ mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz...