Kindeswohlgefährdung

Der Begriff der Kindeswohlgefährdung ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, der vielfach im Gesetz verwendet wird, aber an keiner Stelle klar definiert wird. Grundsätzlich gilt im Familienrecht, dass viele Entscheidungen immer das Wohl des Kindes im Blick haben müssen. Die Rechtsprechung hat sich oftmals mit dem Begriff der Kindeswohlgefährdung auseinander gesetzt und ihn immer wieder neu definiert oder ausgelegt. Von einer Kindeswohlgefährdung ist entsprechend der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts uns des Bundesgerichtshofs die Rede, wenn

  • eine gegenwärtige Gefahr vorliegt,

  • die mit ziemlicher Sicherheit bei weiterer Entwicklung der Dinge

  • zu einer erheblichen Schädigung des geistigen, seelischen oder körperlichen Wohls des Kindes

führen wird.

Grundsätzlich bedeutet dies, dass noch kein Schaden eingetreten sein muss, aber das Jugendamt davon ausgeht, dass der Eintritt eines Schadens kurz bevor stehen könnte.

§ 42 SGB VIII und § 8a Abs. 2 S. 2 SGB VIII ermöglichen in bestimmten Fällen dem Jugendamt dann die Inobhutnahme des Kindes. Der Entzug der elterlichen Sorge droht.

Diese Situation stellt für alle Beteiligten eine Ausnahmesituation dar, die viel Fingerspitzengefühl abverlangt.

Kurzfristige Beratung bei Inobhutnahmen durch das Jugendamt möglich

Gerade bei Inobhutnahmen drängt die Zeit und Sie benötigen kurzfristigen anwaltlichen Beistand, da häufig ein Termin beim Familiengericht ansteht. In diesen Fällen ist es möglich, Ihnen sehr kurzfristig einen Beratungstermin zu geben und Sie ggf. auch in einem gerichtlichen Termin dann anwaltlich zu vertreten.

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